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Quacksalberei
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Die neuen Änderungen bei der Verschreibungspflicht führen leider auch dazu, dass in der sogenannten Laienpresse immer mehr neuartige Wundermedikamente zum Selbstkauf angepriesen werden. Das angesehene „arznei-telegramm“ hat in seiner Ausgabe 10/2003 zehn Indizien veröffentlicht, bei denen sich der Verdacht auf Scharlatanerie bzw. Quacksalberei erhärtet, je mehr der folgenden Beschreibungen zutreffen:
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Die Methode bzw. ein Produkt
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wird durch Hinweis auf exotische Herkunft (Regenwald, Himalaya u. a.) interessant gemacht
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soll Heilung bringen, wenn Schulmedizin in auswegloser Situation versagt,
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soll durch umfangreiche Erfahrungen „untermauert“ sein, ohne dass verlässliche Studiendaten genannt werden,
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soll gegen eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen, die nichts miteinander zu tun haben, wirksam sein,
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soll regelmäßig zum Erfolg führen, wobei Misserfolge der Schulmedizin angelastet werden,
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ist an einzelne Personen bzw. Institutionen gebunden, die die Therapie entwickelt haben und daran verdienen (extrem hohe Preise),
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soll keine Nebenwirkungen haben oder die Nebenwirkung von Verfahren der Schulmedizin reduzieren oder aufheben,
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ist kompliziert (strenge Diätvorschriften, komplizierte Anwendungsrichtlinien u. a.), so dass Misserfolge auf Anwendungsfehler zurückgeführt werden können,
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soll schon seit Jahren/Jahrzehnten verwendet werden, ohne offiziell anerkannt zu sein
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ist den Behauptungen zufolge so gut, dass unverständlich bleibt, warum keine Zulassung als Arzneimittel existiert.
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Somit gilt: Seien Sie in all diesen Fällen misstrauisch und halten Sie Ihr Geld beisammen!
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